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So, da bin ich also wieder. Okay Leute, langsam, ich weiß, dass ihr nicht mich erwartet habt. Ihr wollt mehr von meiner Chefin Bettina Bäumert wissen. Also … Die Frau ist schüchtern. Sie stammt aus dem Frankenwald, aus Wilhelmsthal. Deshalb redet Zerberus Müller (momentan sind wir ihre Lieblinge) oft Fränkisch. Aber keine Angst. Damit ihn jeder versteht, gibt es mich. Sie ist glücklich verheiratet und Peter, ihr Mann unterstützt sie in ihrer Schreiberei. Die besten Ideen kommen ihr beim Campen. Haha, jetzt ist euch endlich klar geworden,  warum Zerb und ich in einem Wohnwagen leben. Bettina war sehr gerne Kinderkrankenschwester. War ihr Traumberuf. Aber irgendwann geht‘s nicht mehr. Jetzt ist sie Teil-Rentner. Okay, ans Gendern halte ich mich nicht.  Finden wir übertrieben und unnormal. Wir, meine Chefin und ich, sind da altmodisch. Geschrieben hat sie schon als Kind. Sie hat sich geärgert, dass Mark Twain von Tom Sawyer keine Fortsetzung geschrieben hat. Da hat sie  sich selbst etwas ausgedacht. Damals war sie noch ein kleines Mädchen. Mit einem Artikel in einer Zeitschrift hat sie sogar mal 50 € verdient. Da hat sie sich gefühlt, wie ein Erfolgs-Autor. Das war übrigens eine Geschichte über‘s Laufen und ihrem Vater. Ihr erstes Buch war dann ‚Ich bin Ich‘. Johannes, ihr Neffe ist aber auch wundervoll. Das Buch war eigentlich nur für seine Großeltern bestimmt. Aber dann hat sich das irgendwie anders ergeben. Tja, danach hat sie einfach darauf los geschrieben.  Am Anfang konnte sie ihr ‚Geschreibsel‘ gar nicht selber lesen. Das hat ihr Papa getan. Und er war begeistert. Jetzt liest sie immer und immer wieder. Deshalb denke ich auch, dass ihr neues Buch mit mir, ‚Zerberus und der Teufel in der Uhlbergkapelle‘, wirklich gut ist. Tja, was gibt es noch?                                    Bettina sieht etwas, hört etwas … und das setzt sich dann bei ihr fest. Und irgendwann                                                                             wird daraus  ein Buch. Allerdings weiß sie dann noch lange nicht, was passiert.                                                                             Noch weniger ist ihr klar, was Zerb und ich  alles anstellen. Und das macht sie manchmal so                                                                               nervös, dass sie aufsteht, uns einfach sitzen lässt und ein Stück läuft.                                                                                                                                                                                  So Leute, ich hoffe doch, das hilft euch weiter.                                                                                                                      Grüßla                                                               
Also, die 2 Bücher kann ich auch empfehlen. Sie sind nicht perfekt, aber … Nehmen wir die Bibel einmal anders. Glaube ist schwer. Überhaupt für die Jugend. Die können sich eher ein Leben in der Zukunft, als eines in der Vergangenheit vorstellen. Und die Gute-Nacht-Krimis? Ob ihr dann gut schlafen könnt steht auf einem anderen Blatt.